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Tag des offenen Denkmals: Sonntag, 13. September 11 bis 16 Uhr

NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur — Tag des offenen Denkmals am Hannes-Meyer-Campus Bernau

Sonntag, 13. September, 11 bis 16 Uhr

Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September lädt der Hannes-Meyer-Campus in Bernau-Waldfrieden ein. Von 11 bis 16 Uhr erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Programm rund um die ehemalige ADGB-Bundesschule, die seit 2017 zum UNESCO-Welterbe gehört.

Am 13. September ist es wieder so weit: Deutschlandweit wird der Tag des offenen Denkmals gefeiert — in diesem Jahr unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“. Auch der Hannes-Meyer-Campus in Bernau-Waldfrieden beteiligt sich und lädt von 11 bis 16 Uhr zu einem bunten Programm ein.

Programm auf dem Bauhaus-Campus zum Tag des offenen Denkmals:

ehemalige Bundesschule:

» 11-16 Uhr: “Welterbe von Raum zu Raum" in Stationen selbst entdecken
» 11-16 Uhr: Die Pflegeschule "Michels Bildungsforum für Gesundheitsberufe" stellt sich vor

Besucherzentrum:

» 11-16 Uhr: Workshops "Mein Bauhaus-Rucksack", “Typisch Bauhaus" und “Bauhaus-Werkstatt"
» 13 Uhr: Musik mit Jan Diller

Lehrerhaus Nr. 9 des baudenkmal bundesschule bernau e. V.:

» 11-16 Uhr: Ausstellung “FDGB-Frauen"

OSZ Barnim I:

» 11-16 Uhr: Führungen durch den Waterstradt-Bau (heute OSZ Barnim I)

 

 

 

Tag des offenen Denkmals: Sonntag, 14. September 11 bis 16 Uhr

Denkmal entdecken, Bauhaus erleben — Tag des offenen Denkmals am Hannes-Meyer-Campus Bernau

Sonntag, 14. September, 11 bis 16 Uhr

Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September lädt der Hannes-Meyer-Campus in Bernau-Waldfrieden ein. Von 11 bis 16 Uhr erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Programm rund um die ehemalige ADGB-Bundesschule, die seit 2017 zum UNESCO-Welterbe gehört.

Am 14. September ist es wieder so weit: Deutschlandweit wird der Tag des offenen Denkmals gefeiert — in diesem Jahr unter dem Motto „wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“. Auch der Hannes-Meyer-Campus in Bernau-Waldfrieden beteiligt sich und lädt von 11 bis 16 Uhr zu einem bunten Programm ein.

Programm auf dem Bauhaus-Campus zum Tag des offenen Denkmals:

ehemalige Bundesschule:

» 11-16 Uhr: “Welterbe von Raum zu Raum" in Stationen selbst entdecken

Besucherzentrum:

» 11-16 Uhr: Workshops “Typisch Bauhaus" und “Bauhaus-Werkstatt"
» 11 und 14 Uhr: Aquarell malen mit Silvia Sasse (bbb e. V.)
» 13 Uhr: Musik mit Jan Diller

Lehrerhaus Nr. 9 des baudenkmal bundesschule bernau e. V.:

» 11-16 Uhr: Ausstellung “Denkmalpflege als Chance — nachhaltig sanieren,
bewusst gestalten" (Projekte von Brenne Architekten)

OSZ Barnim I:

» 11-16 Uhr: Führungen durch den Waterstradt-Bau (heute OSZ Barnim I)

Campus, neben dem Besucherzentrum:

» 11-16 Uhr: BLB stellt sich vor

 

 

Tag des offenen Denkmals — „Talent Monument“ — Sonntag, 10. September 2023, 11-16 Uhr

  

Am Sonntag, 10. September ist es wieder so weit: Der bundesweite Tag des offenen Denkmals öffnet unter dem Motto „Talent Monument“ Türen. So auch die Tür zur ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).

Sonderführungen in der Bundesschule

11-16 Uhr

„Welterbe von Raum zu Raum“ — die ehemalige Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) und ihre einzigartige Architektur entdecken

 

 

11.30 Uhr

Franz Jaschke (Brenne Architekten): „Erhalten durch Weiterbauen — Potentiale des Bauwerks erkennen und nutzen“

 

Besucherzentrum Bernau für das UNESCO-Welterbe Bauhaus

10-17 Uhr

Dauerausstellung zur Bau- und Nutzungsgeschichte der ehemaligen ADGB-Bundesschule

 

 

11-16 Uhr

Bauhaus-Typographie mit Schablonen, Bauhaus-Baukastenspiel für alle ab 5 Jahre und Bauhaus-Rallye ab 10 Jahre

 

Lehrerhaus, Hannes-Meyer-Campus 9

10-16 Uhr

„Bauhaus Modern“ — künstlerische Fotografien von Bauhausgebäuden von Swen Bernitz

 

 

14 Uhr

Führung mit Swen Bernitz

 

 

10-16 Uhr

Dauerausstellung zur Geschichte der Lehrerhäuser

 

Tag des offenen Denkmals rund um die Bundesschule in Bernau

Von 11 bis 16 Uhr können Besuchende das Bernauer UNESCO-Welterbe kostenfrei von Raum zu Raum erkunden und treffen auf sachkundige Erklärer*innen, die gern Fragen beantworten. Eine besondere Führung findet um 11.30 Uhr statt: der Architekt und Restaurator Franz Jaschke von Brenne Architekten führt unter dem Titel „Erhalten durch Weiterbauen — Potentiale des Bauwerks erkennen und nutzen“ durch das Welterbe und erläutert spannende Details der denkmalgerechten Sanierung des Gebäudekomplexes.

Zudem ist das Lehrerhaus des Vereins baudenkmal bundesschule bernau e. V., Hannes-Meyer-Campus 9, geöffnet. Darin ist die Ausstellung „Bauhaus Modern“ von Swen Bernitz mit künstlerischen Fotografien von Bauhausgebäuden zu sehen. Der Künstler selbst führt um 14 Uhr durch seine Ausstellung und gibt Einblicke in seine Arbeitsweise.

Besucherzentrum Bernau:

Natürlich ist das Besucherzentrum Bernau für das UNESCO-Welterbe geöffnet und bietet neben der Dauerausstellung zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Bundesschule ein buntes Programm für Kinder und Junggebliebene. Ob eine Bauhaus-Typographie-Werkstatt, das Bauhaus-Baukastenspiel oder eine Bauhaus-Rallye (ab 10 Jahre) — das Bauhaus-Gebäude kann spielerisch entdeckt werden!

Ein Angebot an heißen und kalten Getränken rundet den Tag des offenen Denkmals ab, der eine gute Gelegenheit bietet, dass mitten in der Natur gelegene Welterbe in Bernau vielseitig und offen kennen zu lernen.

Was macht ein Bauwerk zum Denkmal? Welche besonderen Eigenschaften sorgen für seine Attraktion? Diese und weitere Fragen werden am Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, 10. September in den Fokus gerückt. "Talent Monument" lautet das diesjährige Motto der deutschlandweit größten Kulturveranstaltung, zu der die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an jedem zweiten Septembersonntag aufruft.

Die Besuchenden haben am Denkmalstag die Gelegenheit, bei freiem Eintritt die denkmalgerecht sanierten Räume, zu erkunden und auf sich wirken zu lassen. Denn nur so ist erlebbar, wie die wechselseitige Verbindung von Innen- und Außenraum gemeint ist und wie Licht, Luft und Sonne das Gebäude wirkungsvoll durchdringen.

Der Gebäudekomplex, bestehend aus Schulgebäude und Lehrerhäusern, trägt seit 2017 den UNESCO-Welterbe-Titel und ist Teil des seriellen Welterbes "Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau". Von der innovativen Kunst- und Architekturschule Bauhaus in Dessau unter dem Direktor Hannes Meyer und dem Architekten Hans Wittwer stammen Entwurf und Ausführung für den Bau, der in erstaunlich kurzer Zeit von zwei Jahren von 1928 bis 1930 umgesetzt wurde.

Die verschiedenen Gebäudeteile mit ihren entsprechenden Funktionen sind locker auf einem z-förmigen Grundriss miteinander mittels eines Glasgangs verbunden und schmiegen sich in gestaffelter Anordnung der gewellten Landschaft an. Um den Baukörper komplett zu erfassen, lohnt es sich, ihn innen und außen abzuwandern.

Die unterschiedliche Nutzung der Bundesschule hat bis heute deutliche Spuren hinterlassen. Durch die sehr sorgsame denkmalgerechte Sanierung und Teilrekonstruktion durch Brenne Architekten, Berlin, in den Jahren 2001 bis 2007 konnte der ursprüngliche Bau wieder weitgehend freigelegt und seine reformistischen Absichten verdeutlicht werden. Das Architekturbüro Brenne wurde für seine hervorragenden Leistungen im Jahr 2008 mit dem World Monuments Fund /Knoll Modernism Prize" in New York ausgezeichnet. Mit dabei, Architekt und Restaurator Franz Jaschke, der die Bundesschule wie kein anderer kennt. In seiner Sonderführung "Erhalten durch Weiterbauen - Potentiale des Bauwerks erkennen und nutzen" wird er als Fachmann in Sachen Restaurierung von Raum zu Raum spannende Details aufzeigen und erläutern.

Die Lehrerhäuser wurden als Teil des gesamten Bauhaus-Komplexes ebenfalls zum UNESCO-Welterbe deklariert. Der Förderverein baudenkmal bundesschule bernau bbb e. V. war maßgeblich am Erhalt, der Sanierung und der Erhebung zum Welterbe beteiligt. In seinen Vereinsräumen, im Lehrerhaus Nr. 9 wird derzeit eine themenbezogene Fotoausstellung von Swen Bernitz "Bauhaus Modern" präsentiert. Der Fotokünstler wird selbst anwesend sein und sein Werk, das sich inhaltlich harmonisch in die originalen Wohnräume aus der Bauhauszeit einfügt, bei einer Künstlerführung erklären. Selbst der Abstieg in den Keller ist erlaubt. Denn im unteren Wohnbereich ist eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Lehrerhäuser eingerichtet.