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ERÖFFNUNG DES BESUCHERZENTRUM BERNAU FÜR DAS UNESCO-WELTERBE BAUHAUS AM 11.02.2022

Endlich war es so weit: Am Freitag, 11. Februar konnte nach einiger Verzögerung in Bernau-Waldfrieden das neue Besucherzentrum für das UNESCO-Welterbe Bauhaus in Bernau auf dem Gelände der ehemaligen Bundesschule des ADGB eröffnet werden. Der neue Pavillonbau befindet sich direkt gegenüber des 1928 bis 1930 errichteten historischen Bauwerks, das nach Plänen der Schweizer Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer und unter Beteiligung der Werkstätten des legendären Bauhauses entstanden ist.

Schon die Form des neuen Baus wirkt mit seinen großen Glasflächen transparent und einladend. Die Besucher sind willkommen, sich hier ab sofort umfassend zu informieren über die Bau- und Nutzungsgeschichte der ehemaligen Bundesschule, das seit 2017 UNESCO-Welterbestätte ist.

Somit ist der Hannes-Meyer-Campus, bestehend aus der ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds (ADGB), dem Oberstufenzentrum I Barnim und dem Barnim Gymnasium, um eine weitere Institution bereichert. Auch hier geht es um Begegnung, Bildung und Vermittlung, wie die Leiterin des Besucherzentrums Bernau, Dr. Anja Guttenberger, hervorhebt.

So erwartet die Besucher ein breites Angebot an Möglichkeiten, das gesamte Areal der Bundesschule zu erkunden. In Führungen können Besucher*innen immer samstags und sonntags jeweils um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr sowohl den Außenbereich als auch durch die historischen Innenräume erkunden. Workshops, Vorträge und Filmvorführungen in den Räumen des Besucherzentrums Bernau runden das Programm ab, das sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche ansprechen will.

Eigentümerin des Neuen Besucherzentrums ist die Stadt Bernau bei Berlin, betrieben wird es von der BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH. Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Bürgermeister André Stahl zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Kunst und Wirtschaft, darunter die neue Bundesbauministerin Klara Geywitz, die Kulturministerin Brandenburgs, Manja Schüle, und den Architekten des Bauwerks, Thomas Steimle.

Fotos © Alena Schmick